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Pressemitteilungen

Zwei mehrstöckige Gebäude umgeben eine Allee junger Bäume, die auf ein neu erbautes Kulturzentrum zuführt.
Die Projektentwicklerin bpd stellte im Juli 2024 die „Campbell Barracks“ fertig. Mit 4,6 Hektar Fläche entstand rund um den Paradeplatz ein urbanes Quartier. Mittlerweile leben hier rund 450 Menschen. (Foto: Buck)
Meldung vom 09. Januar 2025

Südstadt: große Fortschritte bei der Entwicklung im Jahr 2024

Die Stadtteilentwicklung in der Südstadt hat im Jahr 2024 deutliche Fortschritte gemacht. Rund 75 Prozent der Fläche der Konversionsgebiete Mark-Twain-Village und Campbell Barracks sind bereits fertiggestellt. Bis zum Auslaufen der Städtebauförderung im Jahr 2027 sollen weitere Meilensteine erreicht werden, um das Quartier nachhaltig zu entwickeln. Mit ihrem Mix aus Wohnraum, Infrastruktur, Kultur und Wirtschaft bleibt die Südstadt ein Vorzeigeprojekt für eine nachhaltige und lebenswerte Stadtentwicklung. Ein besonderer Erfolg ist die Nominierung der Südstadt für den Deutschen Städtebaupreis 2025. Aus über 80 Bewerbungen gehört das Quartier zu den 23 Projekten, die es in die engere Auswahl geschafft haben – ein Beweis für die innovative und zukunftsweisende Gestaltung des Stadtteils.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 08. Januar 2025

Start-ups: Heidelberg liegt bundesweit bei Pro-Kopf-Gründungen auf dem ersten Platz

Heidelberg liegt bei den Start-up-Gründungen pro Kopf bundesweit vorne: Zu diesem Ergebnis kommt der neue Report „Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland“, der am Dienstag, 8. Januar 2025, vom Startup-Verband und Startupdetector veröffentlicht wurde. Gemessen an den Gründungen pro 100.000 Einwohnern stand Heidelberg im Jahr 2024 deutschlandweit mit einem Wert von 13,5 Gründungen auf dem ersten Platz, knapp vor München (13,4) und Berlin (13,2). In Heidelberg gebe es seit Jahren viele Gründungen im Umfeld der Universität, heißt es in der Studie, für die die Analysefirma Startupdetector Handelsregisterdaten ausgewertet hat. Heidelberg konnte sich von Platz fünf im Vorjahr erstmals auf den Spitzenplatz verbessern.
Drei Autos stehen vor einem Gebäude.
Stellflächen für Carsharing werden häufig von unberechtigt abgestellten Fahrzeugen blockiert. (Foto: Stadt Heidelberg)
Meldung vom 07. Januar 2025

Blockierte Carsharing-Parkplätze: Konsequenzen für Falschparker

Die Stadt Heidelberg setzt im Sinne einer nachhaltigen Mobilität verstärkt auch auf Carsharing-Angebote. Dafür ordnet das Amt für Mobilität öffentliche Carsharing-Parkplätze an, die von den jeweiligen Anbietern eingerichtet werden. Bei Kontrollfahrten fiel auf, dass diese Flächen oft von dort unberechtigt abgestellten Fahrzeugen blockiert werden. Da das vermehrte Falschparken die Attraktivität der Carsharing-Angebote vermindert, setzt die Stadt daher seit einiger Zeit auf konsequentere Maßnahmen, indem sie Falschparkende verwarnt und abschleppt.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 03. Januar 2025

Heidelberg-Studie: Knapp jede Dritte und jeder Dritte engagiert sich ehrenamtlich

Alle Jahre wieder kommen die guten Vorsätze zum Jahreswechsel: etwas Gutes tun für sich selbst oder besser noch für die Gesellschaft, zum Beispiel in Form eines Ehrenamts. In Heidelberg setzen das bereits viele Menschen um. Rund ein Drittel aller Heidelbergerinnen und Heidelberger engagiert sich ehrenamtlich. Das belegt die repräsentative Heidelberg-Studie Leben und Teilhabe, die im Herbst 2024 zum 19. Mal erschienen ist. 2.462 Heidelberger Bürgerinnen und Bürger wurden dafür befragt.
Schwarzweiß-Portrait einer queeren Frau, die auf einem Stuhl sitzt.
Bild aus der Ausstellung „gefährdet leben – Queere Menschen 1933-1945“ (Foto: LWV-Archiv, K 12, Nr. 1824, Gedenkstätte Hadamar)
Meldung vom 02. Januar 2025

Fünf Jahre Rainbow City Heidelberg: Ausstellung „gefährdet leben – Queere Menschen 1933-1945“

Seit 2020 ist die Stadt Heidelberg Mitglied im internationalen Rainbow Cities Network (RCN), einem Zusammenschluss von Städten, die sich für die Akzeptanz und Gleichstellung von queeren Menschen einsetzen. 2025 feiert die Stadt fünf Jahre engagierte Mitgliedschaft in diesem Netzwerk. Den Auftakt macht die Eröffnung der Ausstellung „gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945“ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. Sie wird vom 10. Januar bis 16. Februar 2025 im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma zu sehen sein und beleuchtet die Lebensgeschichten queerer Menschen während der NS-Zeit, geprägt von Ausgrenzung, Verfolgung, aber auch von beeindruckenden Strategien der Selbstbehauptung. Begleitend dazu lädt ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Führungen, Vorträgen und musikalischen Darbietungen ein, sich vertieft mit den Lebensrealitäten queerer Menschen in Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 30. Dezember 2024

Ausblick: Was 2025 in Heidelberg wichtig wird

Eine schwächelnde Konjunktur, hohe Inflation und steigende Preise, internationale Krisen und Kriege – das Jahr 2024 war von vielen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen geprägt, die sich auch auf kommunaler Ebene bemerkbar machen und 2025 weiter aktuell bleiben. Die Stadt Heidelberg muss sich zum Jahresende mit einer äußerst angespannten Haushaltslage auseinandersetzen: Einnahmen durch die Gewerbesteuer fallen drastisch, zugleich steigen seit Jahren die Kosten in nahezu allen Bereichen – auch aufgrund von Beschlüssen von Bund und Land. Die Stadt muss für den Haushalt 2025/26 von einer Finanzierungslücke von rund 100 Millionen Euro ausgehen, also rund 50 Millionen Euro im Jahr. In enger Abstimmung mit dem Gemeinderat arbeitet die Verwaltung an Lösungen vor der Haushaltseinbringung am 25. Februar 2025.
Aus der Vogelperspektive ist eine Promenade zu sehen. Links stehen moderne weiße Häuser, rechts liegen Felder.
Mitte des Jahres 2024 sind in der Bahnstadt bereits rund 6.055 Menschen zu Hause. Für einen Spaziergang und zum Spielen zieht es viele aus der Bahnstadt und ganz Heidelberg an die Promenade. (Foto: Buck)
Meldung vom 27. Dezember 2024

2024 – was für ein Bahnstadt-Jahr

Was für ein Bahnstadt-Jahr! Vier große Projekte sind im Jahr 2024 eröffnet worden: das Heidelberg Congress Center (HCC), der Europaplatz und die Fußgängerbrücke direkt am Hauptbahnhof sowie das Spitze Eck, die neue naturnah gestaltete Grünfläche nahe der Haltestelle Eppelheimer Terrasse. Mit den vier Fertigstellungen, denen mehrere Jahre Planungs- und Bauzeit vorangingen, hat die Heidelberger Passivhaussiedlung im Jahr 2024 gleich vierfach große Meilensteine erreicht. Auch in punkto Bevölkerung: Die Bahnstadt hat die 6.000-Einwohner-Marke geknackt und wächst weiter. Mitte des Jahres 2024 sind dort bereits rund 6.055 Menschen zu Hause.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 27. Dezember 2024

Einfacher und transparenter: Anmeldung zur Sperrgutabholung ab 1. Januar nur noch online

Jeder Heidelberger Haushalt kann zweimal im Jahr eine kostenfreie Sperrgutabholung in Anspruch nehmen. Die Abholung muss allerdings vorab bei der Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Zentralwerkstätten (ASZ) Heidelberg angemeldet werden. Um das Buchungsverfahren einfacher und transparenter zu gestalten, ist ab dem 1. Januar 2025 eine Anmeldung nur noch über ein Online-Formular möglich. Die sogenannte Anmeldekarte wird in den Bürgerämtern nicht mehr ausgegeben. Das Online-Formular ist unter www.heidelberg.de/sperrgut abrufbar.
Tänzerinnen und Tänzer auf einer Bühne.
In Heidelberg ist Literatur immer in Bewegung: Szenenfoto aus „Reading Dances“ von Catherine Guerin bei der Festveranstaltung des zehnjährigen Jubiläums der „City of Literature Heidelberg“. (Foto: Konrad Gös)
Meldung vom 23. Dezember 2024

Die UNESCO-Literaturstadt Heidelberg betritt ein neues Jahrzehnt

Mit dem Jahresausklang 2024 findet auch das Jubiläumsjahr der UNESCO City of Literature Heidelberg seinen Abschluss. Die große Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Geburtstag der City of Literature Heidelberg im Karlstorbahnhof zeigte mit über 400 Gästen in geballter Form auf, wodurch sich der Titel einer „UNESCO City of Literature“ und das Netzwerk der „UNESCO Creative Cities“ auszeichnen: direkte Begegnungen, kreative Kooperationen und künstlerisch-konstruktiver Austausch über jedwede vermeintlichen Grenzen hinweg. Das lobte auch Dr. Roman Luckscheiter, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, in seiner Festrede. Mit dem Poesiomat am Iqbal-Ufer und einem bunten Wandgemälde an der Theodor-Heuss-Brücke hat sich die Literaturstadt zum zehnjährigen Jubiläum sichtbar im Stadtbild verewigt.
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