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Pressemitteilungen

Gruppenfoto aller Beteiligten.
Am Dienstag, 20. Oktober 2026, haben das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg und Mosaik Deutschland e. V. zu einem Treffen des Arbeitskreises des Projektes „Gemeinsam für den Emmertsgrund“ ins Bürgerhaus Emmertsgrund eingeladen. (Foto: Philipp Rothe)
Meldung vom 22. Oktober 2026

Gemeinsam für den Emmertsgrund: Ideen für Begegnung und Zusammenhalt im Stadtteil

Der Emmertsgrund ist ein vielfältiger Stadtteil, in dem Menschen unterschiedlicher Generationen, Lebenswege und Einwanderungsgeschichten zuhause sind. Diese Vielfalt ist eine Stärke und bietet viele Möglichkeiten, das Zusammenleben gemeinsam zu gestalten. Hier setzt das Projekt „Gemeinsam für den Emmertsgrund“ an, das im Rahmen des Landesprogramms „Quartiersimpulse“ gefördert wird. Am Dienstag, 20. Oktober 2026, haben das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg und Mosaik Deutschland e. V. zu einem Treffen des Arbeitskreises ins Bürgerhaus Emmertsgrund eingeladen.
Portrait von Ivie Obulor.
Ivie Obulor erhält das renommierte Thomas Mann Fellowship 2026. (Foto: Marvin Pötter)
Meldung vom 22. Oktober 2026

Heidelberger ECCAR-Geschäftsführerin Ivie Obulor erhält Thomas Mann Fellowship

Ivie Obulor, Geschäftsführerin der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR), erhält das renommierte Thomas Mann Fellowship 2026. Von Oktober bis Dezember 2026 forscht sie am Thomas Mann House in Los Angeles dazu, wie gesellschaftliche Verluste gemeinsam verarbeitet werden können und wie daraus neue Formen des Zusammenhalts entstehen. Die Geschäftsstelle von ECCAR ist beim Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg angesiedelt.
Foto von der Preisträgerin bei der Übergabe.
Die Schriftstellerin Julia Cimafiejeva (links) erhielt den Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil 2026 am 20. Oktober 2026 im Heidelberger Rathaus aus den Händen von Kulturamtsleiterin Dr. Andrea Edel überreicht. (Foto: Konrad Gös)
Meldung vom 22. Oktober 2026

Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil 2026 der Stadt Heidelberg an Julia Cimafiejeva verliehen

Die Schriftstellerin Julia Cimafiejeva ist mit dem Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil 2026 der Stadt Heidelberg ausgezeichnet worden. Kulturamtsleiterin Dr. Andrea Edel überreichte den Preis am Dienstag, 20. Oktober 2026, im Heidelberger Rathaus. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert. Sie wird alle drei Jahre an Schriftstellerinnen und Schriftsteller vergeben, die im Exil in Deutschland leben oder als Nachkommen mit diesem Thema in Berührung kamen, sich literarisch damit auseinandersetzten und in deutscher Sprache publizieren.
Gruppenbild der drei Gewinner vom Südstadt Quiz im Anderen Park der neuen Südstadt
Freuten sich im Anderen Park über ihre Preise beim Südstadt-Quiz: Isolde Hauser, Anna Ziegler und Bruno Trull (von links). (Foto: Stadt Heidelberg)
Meldung vom 21. Oktober 2026

Südstadt-Quiz: Stadt Heidelberg überreichte Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner

Wie gut kennen die Menschen die neue Südstadt? Beim Südstadt-Quiz zum zehnjährigen Bestehen der neuen Südstadt konnten sie ihr Wissen über die Geschichte und Entwicklung des Quartiers unter Beweis stellen. 173 Teilnehmende rätselten mit und nutzten die Gelegenheit, Bekanntes aufzufrischen und Neues über ihren Stadtteil zu erfahren. Zu gewinnen gab es unter anderem Tageskarten für Heidelberger Schwimmbäder, Schnuppercards der Stadtbücherei sowie Merchpakete des Theaters und Orchesters Heidelberg.   Jetzt hat sich die Teilnahme für fünf von ihnen besonders gelohnt: Sie wurden ausgelost und erhielten am Dienstag, 20. Oktober 2026, ihre Preise im Eddy-Haus in der Südstadt verliehen.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 21. Oktober 2026

Heidelberg gedenkt am 9. November der Opfer der Pogromnacht

Zum 88. Mal jährt sich 2026 das schreckliche Geschehen der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, als die Nationalsozialisten in der sogenannten Reichspogromnacht auch in Heidelberg zahlreiche Häuser, Geschäfte und Einrichtungen von Heidelbergerinnen und Heidelbergern jüdischen Glaubens plünderten, zerstörten und auf grausame Weise das Leben der jüdischen Gemeinde beendeten. Die Synagogen in der Altstadt und in Rohrbach wurden in Brand gesetzt und ausgeraubt. Der Stadt Heidelberg ist es ein wichtiges Anliegen, die Erinnerung an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger, denen grausames Unrecht geschah, aufrecht zu erhalten. Aus diesem Anlass lädt die Stadt Heidelberg gemeinsam mit der Jüdischen Kultusgemeinde und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit herzlich zu einer öffentlichen Gedenkfeier am Montag, 9. November 2026, um 18 Uhr auf dem Alten Synagogenplatz in der Altstadt, Große Mantelgasse/Ecke Lauerstraße, ein.   Heute symbolisieren dort weiße Marmorsteine die ehemaligen Außenmauern der in der Pogromnacht 1938 zerstörten Heidelberger Synagoge. Bei der Gedenkstunde werden der Erste Bürgermeister Jürgen Odszuck, Rabbiner Janusz Pawelczyk-Kissin und Olga Binder-Tarashchanska, erste Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde, sprechen. Von Studierenden des Bundes jüdischer Studierender Baden e. V. werden die Namen der Personen der deportierten Personen sowie Auszüge aus den Erlebnisberichten der Menschen vortragen, die in der Reichspogromnacht geschädigt wurden. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung mit Beiträgen der Musik- und Singschule Heidelberg.   Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Gedenkfeier teilzunehmen. Im Anschluss an die Gedenkfeier findet ab circa 19.15 Uhr im Haus der Begegnung, Merianstraße 1 (gegenüber der Jesuitenkirche), eine Gedenkstunde der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit statt.   Für die Organisation einer Übersetzung in Gebärdensprache zur Gedenkveranstaltung kann das Referat des Oberbürgermeisters bis zum 26. Oktober 2026 unter Telefon 06221 58-10353 oder per E-Mail an repraesentation@heidelberg.de kontaktiert werden. Der Alte Synagogenplatz ist barrierefrei über eine Rampe zugänglich.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 21. Oktober 2026

Trans*Aktionswochen Rhein-Neckar 2026: Gedenken, Austausch und Empowerment

Die Trans*Aktionswochen Rhein-Neckar bieten seit 2015 eine Plattform für die Sichtbarbarkeit von trans* Menschen und Vielfalt geschlechtlicher Identitäten. Vom 1. bis 22. November 2026 laden zahlreiche Vereine, Gruppen und Institutionen in Heidelberg und Mannheim zu einem vielfältigen Programm ein. Ziel der Aktionswochen ist es, die Erfahrungen von trans* Menschen in den Fokus zu rücken, Austausch zu ermöglichen und ein solidarisches Miteinander zu fördern.   Die Aktionswochen sind bewusst so terminiert, dass sie den internationalen Trans* Day of Remembrance am Freitag, 20. November 2026, umrahmen. Dieser weltweite Gedenktag macht auf transfeindliche Gewalt und Diskriminierung aufmerksam und erinnert an deren Opfer.
Gruppenfoto vor den neuen Wohnungen mit Oberbürgermeister Eckart Würzner, Sari Buddensiek und Markus Müller (BM Architekten), Roberta Finotti (Hochbauamt) und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuc
Durch die umfassende Sanierung des Gebäudes in der Ingrimstraße in der Altstadt wurden sechs Wohnungen für Menschen ab 60 Jahren geschaffen. Im Innenhof des sanierten Ensembles gaben (von links) Oberbürgermeister Eckart Würzner, Sari Buddensiek und Markus Müller (BM Architekten), Roberta Finotti (Hochbauamt) und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck einen Überblick über die Modernisierung. (Foto: Phillip Rothe)
Meldung vom 20. Oktober 2026

Altstadt: Stadt schafft neuen Wohnraum dank einer Nachlassverfügung

Für das denkmalgeschützte Mehrfamilienhaus in der Ingrimstraße 14 in der Heidelberger Altstadt bricht ein neues Kapitel an. Die Stadt hat das rund 250 Jahre alte Gebäude, das sie im Jahr 1979 erworben hatte, seit Februar 2024 umfassend saniert und umgebaut. Möglich wurde dies dank einer privaten Nachlassverfügung eines Ehepaares, das in der Ingrimstraße 14 bis zu seinem Lebensende im Zuge eines Nießbrauchrechts gewohnt hatte. Ihr Erbe von rund einer Million Euro vermachten sie der Stadtverwaltung mit der Auflage, ihr früheres Heim in Wohnungen umzubauen, in denen mindestens eine Person über 60 Jahren lebt und deren Haushaltseinkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreitet. Die Stadt nahm das Erbe an und verpflichtete sich damit, die Vorgaben umzusetzen. Sechs sanierte Wohnungen, die ab dem Frühjahr 2027 bezogen werden, sind in Kürze fertiggestellt.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 20. Oktober 2026

Heidelberg liest Bremen – Teil 3: Begegnung der deutschen UNESCO-Literaturstädte

Der Brückenschlag zwischen den beiden deutschsprachigen UNESCO Cities of Literature Bremen – 2023 ins Netzwerk der UNESCO Creative Cities aufgenommen – und Heidelberg geht mit einer Begegnung der Illustratorin Stella Dreis und des Autors Samuel Hamen (beide aus Heidelberg) mit der Autorin Donka Dimova und dem Comic-Künstler und Illustrator Jeff Hemmer (beide aus Bremen) am Samstag, 24. Oktober 2026, um 17 Uhr im Theater im Romanischen Keller, Seminarstraße/Ecke Kettengasse, in die dritte Runde: Samuel Hamen („Quallen“, Verlag Matthes & Seitz Berlin, 2022) spricht mit Donka Dimova über deren Gedichtband „Mehrfamilienhaus ohne Aussicht“ (KLAK Verlag, 2025), über das Schreiben zwischen den Sprachen und über (Genre-)Grenzen hinweg. Stella Dreis, 2026 für den renommierten Astrid Lindgren Memorial Award (ALMA) nominiert, stellt mit Jeff Hemmer einen Comic-Künstler und Kollegen vor, der das Genre „Comic-Art“ mit politischer und kultureller Bildung verbindet. Der Eintritt ist frei. Der Abend bietet somit Einblick in die literarische Szene beider UNESCO-Literaturstädte und geht vielfältigen Bezügen zwischen unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten nach. Die Begegnung ist eine Kooperationsveranstaltung der Kulturverwaltungen der beiden Städte in Zusammenarbeit mit dem Bremer Literaturhaus und dem Literaturherbst Heidelberg.
Foto bei einem Fest in der Kirche, mit bunten Lichtern und tanzenden Menschen
Wie können kirchliche Gebäude Orte der Begegnung und des Miteinanders bleiben – vielleicht in einer ganz neuen Form? Mit dieser Frage befasst sich der sechste Dialog zur Stadtentwicklung am Dienstag, 3. November 2026, 17 bis 19 Uhr, im Eugen-Biser-Saal im Haus der Begegnung, Merianstraße 1. (Foto: Stadt Heidelberg)
Meldung vom 20. Oktober 2026

Kirchliche Räume im Wandel – Stadt lädt zur Diskussion ein

Kirchen und Gemeindehäuser sind weit mehr als Gebäude. Sie bieten Raum für Begegnung, Gemeinschaft und gesellschaftliches Engagement und prägen das Leben in vielen Stadtteilen. Doch sinkende Mitgliederzahlen, veränderte Bedürfnisse und steigende Unterhalts- und Sanierungskosten stellen die Kirchen vor große Herausforderungen. Wie können diese Räume künftig genutzt werden? Was passiert, wenn Gebäude ihre bisherige Funktion verlieren? Und welche neuen Möglichkeiten entstehen daraus für Stadtteile?
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