Stadt Heidelberg hat 30 Jungbäume am Speyererhof gepflanzt

Neue Apfel- und Birnbäume stärken Streuobstwiesen und Biodiversität

Auf einem städtischen Grundstück im Bereich Speyererhof hat die Stadt Heidelberg im Dezember 2025 insgesamt 30 Jungbäume verschiedener Apfel- und Birnensorten gepflanzt. Die Nachpflanzung ist notwendig, da auf den Flächen ältere Streuobstbäume nach und nach ausfallen. So wird der Bestand gezielt ergänzt und die Streuobstwiese langfristig gesichert.

Apfel- und Birnenbäume auf einer Wiese.
Im Bereich Speyererhof hat die Stadt Heidelberg 30 junge Apfel- und Birnbäume gepflanzt. Sie tragen zur langfristigen Sicherung der Streuobstwiese bei und stärken die Biodiversität. (Foto: Stadt Heidelberg)

Die Maßnahme ist Teil des dreijährigen Förderantrags „Obstbaumpflanzung und -pflege in Heidelberg“ beim Naturpark Neckartal-Odenwald und wird durch das Umweltamt der Stadt Heidelberg fachlich geplant und koordiniert. Ziel ist es, die Biodiversität durch den Erhalt der Streuobstwiesen zu sichern. Durch regelmäßige Nachpflanzungen entsteht ein dauerhafter, unterschiedlich alter und unterschiedlich strukturierter Bestand – unter anderem mit Höhlenbäumen als wertvollen Lebensräumen.

Mit der Durchführung des Projekts und dem Erhalt einer vielfältig strukturierten Kulturlandschaft, leistet das Umweltamt einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der biologischen Vielfalt der heimischen Flora und Fauna. Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas und bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten wie dem Wendehals, Wildbienen und Fledermäusen ein Zuhause. Neben der Förderung der biologischen Vielfalt wird durch die Pflanzung der alten Obstsorten auch die genetische Vielfalt und das Kulturgut Streuobstwiese bewahrt.

Die Flächen liegen in der Naturparkkulisse des Naturparks Neckartal-Odenwald. Das Vorhaben knüpft an das Landschaftspflegekonzept im Naturpark an und sensibilisiert Besucherinnen und Besucher für Pflege und Erhalt dieser Kulturlandschaft.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des GAP-Strategieplans Deutschland 2023 – 2027. Finanziert wird es mit Mitteln der Europäischen Union (ELER) sowie des Landes Baden-Württemberg.

Foto zum Download

×