Neue Fahrbahnmarkierungen in der Dossenheimer Landstraße
Verkehrsführung schafft mehr Platz für Radverkehr
Im Zuge der Neugestaltung der Dossenheimer Landstraße wird im Bereich des Hans-Thoma-Platzes künftig eine neue Fahrbahnmarkierung eingesetzt: An Kreuzungen kennzeichnen Pfeilmarkierungen ohne Mittelstreifen dort eine überbreite einstreifige Richtungsfahrbahn in beide Fahrtrichtungen.
Warum wurde diese Lösung gewählt?
Da die verfügbare Straßenbreite im Bereich des Hans-Thoma-Platzes nicht ausreicht, um zwei reguläre Fahrstreifen und Radfahrstreifen anzulegen, wurde eine Lösung mit einer sogenannten überbreiten einstreifigen Richtungsfahrbahn gewählt. Gleichzeitig entsteht dort ein eigener Radfahrstreifen, der vom motorisierten Verkehr weder befahren noch zum Halten genutzt werden darf.
Was bedeuten die neuen Markierungen?
Die neuen Pfeilmarkierungen an den Kreuzungen verdeutlichen die Verkehrsregelung vor Ort. Sie ermöglichen, dass zwei Autos beziehungsweise ein Auto und ein Lkw nebeneinander oder leicht versetzt zueinander fahren können. Zwei Lkw können den Bereich hingegen nicht gleichzeitig nebeneinander passieren.
Welche Vorteile hat die neue Verkehrsführung?
Mit dieser Verkehrsführung kann die vorhandene Fläche effizienter genutzt werden. Dadurch entsteht ein durchgehender eigener Radfahrstreifen, während gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der Kreuzung insbesondere in den Stoßzeiten erhalten bleibt. Vor allem in den Stoßzeiten bleibt die Leistungsfähigkeit der Kreuzung erhalten, da mehr Autos die Grünphasen der Ampelanlagen nutzen können. Gleichzeitig wird dem Radverkehr ein sicherer und attraktiverer eigener Bereich zur Verfügung gestellt.
Die gewählte Lösung berücksichtigt damit stärker die unterschiedlichen Anforderungen aller Verkehrsteilnehmenden und verbessert insbesondere die Bedingungen für den Radverkehr bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit für den Autoverkehr.
