Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft
Haus der Wirtschaftsförderung, Heiliggeiststraße 12
69117 Heidelberg
Fax (0 62 21) 58-4 63 00 00

Zur Ämterseite

25 Jahre „Nachhaltiges Wirtschaften Heidelberg“: Betriebsabläufe optimieren und Klima schützen

Elf weitere Betriebe und Institutionen ausgezeichnet

Umweltfreundlich und nachhaltig produzieren, soziale Verantwortung übernehmen und damit auch noch Geld sparen: Seit 25 Jahren begleitet das städtische Umweltamt mit dem Projekt „Nachhaltiges Wirtschaften“ Betriebe und Institutionen dabei, ihre Abläufe nachhaltiger zu gestalten und Klimaschutz messbar im Arbeitsalltag zu verankern. Zum Jubiläum sind bei der Prämierungsveranstaltung am Mittwoch, 11. März 2026, in der Aula der Neuen Universität der Universität Heidelberg elf Betriebe und Institutionen ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Eckart Würzner und Prof. Dr. Karin Schumacher, Prorektorin für Qualitätsentwicklung und Nachhaltigkeit der Universität Heidelberg, würdigten das Engagement der Teilnehmenden in ihren Grußworten. Anschließend überreichte Marc Massoth, Leiter des Amtes für Wirtschaft und Wissenschaft, gemeinsam mit der Umweltamtsleiterin Sabine Lachenicht die Zertifikate „Nachhaltiges Wirtschaften 2026“ und „Klimafit“.

Ein Gruppenfoto.
25 Jahre „Nachhaltiges Wirtschaften“: In diesem Jahr wurden in Heidelberg die Vertreterinnen und Vertreter von elf Projektteilnehmenden ausgezeichnet. Jedes Jahr unterstützt die Stadt Heidelberg Unternehmen und andere Institutionen dabei, ihre Abläufe und Produktion nachhaltiger zu gestalten. (Foto: Christian Buck)

Seit Beginn des Projekts im Jahr 2001 haben sich 166 Betriebe mit zusammen knapp 13.000 Beschäftigten erfolgreich beteiligt. Laut Datenerhebung erzielen die teilnehmenden Unternehmen jährlich Einsparungen von rund 2.600 Tonnen CO2 und insgesamt etwa 1,4 Millionen Euro Betriebskosten.

„Auch wenn die Haushaltslage vielerorts angespannt ist: Beim Klimaschutz dürfen wir alle nicht bremsen. ‚Nachhaltiges Wirtschaften‘ zeigt seit 25 Jahren, dass Unternehmen und Institutionen mit praxistauglichen Maßnahmen Energie sparen, CO2 reduzieren und Kosten senken können. Dafür sind starke Netzwerke wie ‚Nachhaltiges Wirtschaften‘ ebenso wichtig wie verlässliche Förderung von Bund und Land. Dass die Universität Heidelberg als Gastgeberin der Prämierungsveranstaltung in der Projektphase eigene Maßnahmen eingebracht hat und insbesondere beim Klimaschutz und zur Stärkung der Resilienz künftig enger mit der Stadt zusammenarbeiten wird, ist ein starkes Signal“, sagte Oberbürgermeister Eckart Würzner.

Wie Klimaschutz und Resilienz auch unter schwierigen finanziellen Bedingungen vorangebracht werden können, war auch Thema des Podiumsgesprächs „Klimaschutz trotz leerer Kassen“. Einig waren sich die Beteiligten, dass dafür verlässliche Unterstützung von Bund und Land, eine enge Zusammenarbeit von Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft sowie der Austausch von Wissen und Erfahrungen entscheidend sind. Als Beispiele wurden technische und organisatorische Verbesserungen im Betrieb, klimafreundliche Mobilität und eine starke Beteiligung der Beschäftigten genannt.

Zertifikate „Nachhaltiges Wirtschaften 2026“ und „Klimafit“

Mit den Zertifikaten „Nachhaltiges Wirtschaften 2026“ und „Klimafit“ des Landes Baden-Württemberg wurden elf Projektteilnehmende ausgezeichnet:

  • Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Zentralwerkstätten Heidelberg
  • Enjoy Jazz gGmbH
  • Getränke Fein GmbH
  • Heidelberg Instruments Mikrotechnik GmbH
  • Heidelberger Dienste gGmbH
  • Heidelberger Frühling gGmbH
  • LAB14 GmbH
  • MRC Systems GmbH
  • Stadtwerke Heidelberg Bäder GmbH – City-Bad im Sofienquartier
  • TSG Rohrbach e. V.
  • Zentralbereich Neuenheimer Feld der Universität Heidelberg – Abteilung Zentrallager

Vielfältige Ansätze für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Betrieb

Unterstützt vom städtischen Umweltamt sowie durch die Beratung der geovotum GmbH und der KLiBA (Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Rhein-Neckar-Kreis gGmbH) haben die teilnehmenden Betriebe individuelle Umwelt- und Nachhaltigkeitsprogramme erarbeitet. Über die Prämierungswürdigkeit entscheidet eine ehrenamtliche Projektkommission.

Das Spektrum reicht von schnell umsetzbaren Effizienzmaßnahmen wie der Optimierung von Heizungs- und Lüftungssteuerung, der Vermeidung von Stand-by-Verbräuchen und der Umstellung auf LED-Beleuchtung bis hin zu investiven Vorhaben wie Photovoltaikanlagen – teilweise ergänzt um Batteriespeicher oder Ladeinfrastruktur. Hinzu kommen Gebäudemaßnahmen, etwa an Fassade, Dach oder Fenstern, sowie technische Modernisierungen wie Wärmerückgewinnung oder der Einsatz klimafreundlicher Kältemittel. Häufig zeigt die Treibhausgasbilanz zudem, dass ein wesentlicher Teil der Emissionen bei der Mobilität entsteht. Entsprechend setzen viele Teilnehmende auch dort an, etwa mit Jobtickets und Jobrädern, mit der Umstellung auf Elektromobilität, mit Anreizen für eine nachhaltige Anreise oder mit einer optimierten Logistik und weniger Fahrten.

Mitmachen bei „Nachhaltiges Wirtschaften“: nächste Phase startet Ende 2026

Der Heidelberger Gemeinderat hat mit dem Klimaschutz-Aktionsplan beschlossen, dass sich 20 Prozent aller kleinen und mittelständischen Unternehmen am Projekt „Nachhaltiges Wirtschaften“ beteiligen sollen. Die nächste Projektphase startet voraussichtlich Ende 2026. Interessierte können sich an das Umweltamt wenden: Abigail Berner, Telefon 06221 58-45520, Dr. Raino Winkler, Telefon 06221 58-18240, E-Mail nachhaltiges.wirtschaften@heidelberg.de. Weitere Informationen sowie in Kürze den Film zu den aktuell teilnehmenden Betrieben gibt es online unter www.heidelberg.de/nachhaltigeswirtschaften.

Das Projekt ist Teil des Heidelberger Klimaschutz-Aktionsplans mit 30 konkreten Vorschlägen auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt. Unter dem Motto #hd4climate will die Stadt Heidelberg die CO2-Emissionen in allen Lebensbereichen weiter senken. Seit 1987 wurde der Pro-Kopf-Verbrauch von CO2 bereits um etwa 32 Prozent reduziert.

Foto zum Download

(Erstellt am 13. März 2026)

Info

Hallo liebe Nutzerin, hallo lieber Nutzer. Ich bin Lumi. Ich helfe dir gerne bei Fragen rund um unsere schöne Stadt Heidelberg weiter.

Ich bin eine sogenannte generative künstliche Intelligenz und arbeite mit einer Technologie namens ‚Large Language Model', kurz (LLM). Das bedeutet, dass ich auf der Grundlage einer Vielzahl von Daten und Informationen vortrainiert wurde und Antworten generieren kann.

Trotzdem kann es passieren, dass meine Antworten manchmal fehlerhaft und nicht perfekt sind. Das kann die folgenden Gründe als Ursache haben:

  1. Technische Limitierung: Obwohl ich eine neuartige Technologie bin, kann ich nicht immer die beste Antwort geben, weshalb ich auch noch regelmäßig optimiert werde.
  2. Kontextverständnis: Für eine gute und passende Antwort greife ich für mein Verständnis Ihrer Frage auf vorhandene Daten und ein Sprachmodell (LLM) zurück. Unsere Sprache ist komplex und vielschichtig, weshalb ich nicht immer den Kontext einer Frage richtig interpretiere.
  3. Aktualität: Ich bin als textgenerierendes System sehr gesprächig, aber manchmal fehlen mir tagesaktuelle Daten oder Informationen z.B. zu den neuesten Pressemitteilungen.
  4. Halluzination durch Informationslücke: Es kann vorkommen, dass ich Antworten generiere, die erfunden oder ‚halluziniert' sind. Das liegt daran, dass ich auf Basis von Wahrscheinlichkeiten eine Antwort ausgebe und nicht immer über die aktuellen und passendsten Informationen für Ihre Frage verfüge.

Falls du mit einer Antwort von mir unzufrieden bist, dann klicke bitte oben im Chat-Bildschirm auf das Reset-Symbol (↺) und formuliere deine Frage gerne anders.

Du kannst auch aktiv an meiner Verbesserung mithelfen und dich bei Fragen, Unklarheiten oder Verbesserungsvorschlägen zu Lumi direkt an digitales@heidelberg.de wenden.

Die Privatsphäre und der Schutz personenbezogener Daten sind für uns ausgesprochen wichtig. Für die Beantwortung werden keine personenbezogenen Daten benötigt. Bitte gebe deswegen auch keine sensiblen oder personenbezogenen Daten in den Chat ein.

Solltest du uns diese dennoch im Chatverlauf mitgeben, werden wir sämtliche Informationen vertraulich behandeln. Bitte beachte deshalb die Datenschutzhinweise und beachte bitte zudem die allgemeinen Datenschutzhinweise für die Nutzung der Webseiten der Stadt Heidelberg unter folgendem Link: Datenschutz.

Lumi wird kontinuierlich weiterentwickelt

×