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Gutachterausschuss Heidelberg veröffentlicht Grundstücksmarktbericht 2023

Der Heidelberger Grundstücksmarktbericht 2023 mit Auswertung der Jahre 2020 bis 2022 erscheint inhaltlich in einem neuen Format. Eindeutige Schwerpunkte sind die erweiterte Darlegung erforderlicher Daten für eine Wertermittlung und das Abbilden von Zeit- und Indexreihen ab dem Jahr 2000.

Der Grundstücksmarktbericht hat die Aufgabe zur Transparenz auf dem Grundstücksmarkt beizutragen. Er liefert Informationen für Käufer und Verkäufer, für die interessierten Bürgerinnen und Bürger und die öffentliche Verwaltung. Anhand der Umsatzzahlen, des Preisniveaus und der Preisentwicklung wird der Grundstücksmarkt dargestellt. Dadurch erhält der Marktteilnehmer eine neutrale Orientierungs- und Entscheidungshilfe zur Einschätzung der sich ständig wandelnden Marktlage.

Die neuen Bodenrichtwerte 2022 werden im Grundstücksmarktbericht 2023 nicht mehr dargestellt. Diese sind jetzt, aufgrund der Anforderungen durch die neue Grundsteuer-Gesetzgebung, nur im Internet unter www.gutachterausschuesse-bw.de (Boris-BW) zu finden. Auf der Internetseite des Gutachterausschusses ist erstmals eine umfangreiche Übersicht zu historischen Bodenrichtwerten unter www.heidelberg.de/gutachterausschuss veröffentlicht.

Heidelberger Immobilienmarkt mit gedämpfter Preisentwicklung im 2. Halbjahr 2022

In die Kaufpreissammlung des Gutachterausschusses wurden 2020 1.785 Kaufverträge, in 2021 1.620 Kaufverträge (-9 %) und in 2022 1.241 Kaufverträge (-23 %) eingegeben und größtenteils ausgewertet. Im interkommunalen Vergleich gehört Heidelberg nach wie vor zu den gefragtesten Wohnstandorten Deutschlands.

Im Marktsegment wiederverkauftes Wohnungseigentum wurden im Durchschnitt der Jahre 2020/2021 in den sehr teuren Lagen rund 6.500 Euro €/m² Wohnfläche und in den sehr günstigen Lagen rund 2.750 Euro €/m² Wohnfläche bezahlt. Im Durchschnitt des Jahres 2022 wurden in den sehr teuren Lagen rund 7.000 Euro €/m² Wohnfläche und in den sehr günstigen Lagen rund 3.000 Euro €/m² Wohnfläche gezahlt. Lageübergreifend liegt die durchschnittliche Preissteigerung zwischen 2019 und 2022 bei 10 % jährlich. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2022 fielen im 2. Halbjahr 2022 die Preise um knapp 3 %. Die Kaufvertragszahlen in diesem Marktsegment gingen im Vergleich zu den Jahren 2020/2021 und 2022 um 23 % zurück.

Im Marktsegment erstverkauftes Wohnungseigentum wurden im Jahr 2020 insgesamt noch 223 Kaufverträge, 2021 nur noch 160 Kaufverträge (-28 %) und 2022 lediglich 36 Kauffälle (-78 %) erfasst. Der überwiegende Teil der Kauffälle lag im Stadtteil Bahnstadt und der Konversionsfläche Südstadt.
Der Durchschnittspreis lag 2020 bei rund 5.600 €/m² Wohnfläche, 2021 bei 6.200 €/m² Wohnfläche und 2022 bei rund 6.700 €/m² Wohnfläche.

Im Marktsegment wiederverkaufte Eigenheime (Ein-/Zweifamilienhäuser) wurden im Durchschnitt der Jahre 2020/2021 in den sehr teuren Lagen rund 9.100 Euro €/m² Wohnfläche und in den sehr günstigen Lagen rund 3.100 Euro €/m² Wohnfläche bezahlt. Im Durchschnitt des Jahres 2022 wurden in den sehr teuren Lagen rund 7.300 Euro €/m² Wohnfläche und in den sehr günstigen Lagen rund 3.900 Euro €/m² Wohnfläche gezahlt. Lageübergreifend liegt die durchschnittliche Preissteigerung zwischen 2019 und 2022 bei jährlich 10 %. Im Vergleich zu den Jahren 2020/2021 gingen 2022 die Anzahl der Kauffälle um 23 % zurück.

In den Jahren 2020/2021 konnten lediglich 17 Kauffälle im Marktsegment Eigenheime im Erstverkauf in meist preisgünstigeren Lagen verzeichnet werden. Der Durchschnittspreis lag bei rund 5.700 €/m² Wohnfläche. Für 2022 lagen in diesem Segment keine Kauffälle vor.

 
Ergänzend: Der Grundstücksmarktbericht ist als pdf-Datei für 25,- € zu erwerben. Bestellungen bitte schriftlich an die Stadt Heidelberg, Vermessungsamt, Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, Gaisbergstraße 7, 69115 Heidelberg, oder an die Mailadresse wertermittlung@heidelberg.de richten.

(Erstellt am 06. April 2023)

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