Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft
Haus der Wirtschaftsförderung, Heiliggeiststraße 12
69117 Heidelberg
Fax (0 62 21) 58-4 63 00 00

Zur Ämterseite

Die Teams
der ersten und der zweiten Runde stellen sich und ihre Projekte vor.

GamesHub für Health/Life Science Heidelberg: Feierliche Stabübergabe zum Start der 2. Runde

Ministerin Bauer und Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner würdigten die cross-innovativen Projekte

Gruppenfoto der GamesHub-Teams
Stabübergabe: Zusammen mit Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, Ministerin Theresia Bauer und Projektkoordinator Prof. Benjamin Zierock reichen die drei bisherigen GamesHub-Teams den symbolischen leuchtenden Staffelstab an ihre vier Nachfolgeteams weiter.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner übergab Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am Freitag, 18. März 2022 den Stab an die vier neuen Teams im GamesHub für Health / Life Science Heidelberg. Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung im Business Development Center präsentierten die Teams live vor Ort und in einem Filmbeitrag virtuell die breiten Anwendungsmöglichkeiten von Serious Games: vom Einsatz kindgerechter Lernspiele zur Vorbereitung auf und später in der Rehabilitation junger Krebspatienten, über die Therapie von Wahrnehmungsstörungen durch mobile Apps für Jugendliche bis hin zu unterstützendem Training im Bereich der Fitness und Physiotherapie bei Erwachsenen.

„Die ersten Serious Games und Spiele-Apps, die in den letzten neun Monaten im GamesHub für Health / Life Science Heidelberg entstanden sind, begeistern mich. Ich bin sehr gespannt, wie sich die neuen Projekte aus dem überregionalen Forschungskontext durch die Zusammenarbeit mit den jungen Gamedesignerinnen und Gamedesignern entwickeln werden“, sagte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner bei seinem Rundgang an den Teststationen der drei ehemaligen und vier neuen Teams im Foyer des Business Development Centers. Er ergänzte: „Der GamesHub für Health / Life Science Heidelberg ist für uns ein wichtiges Verbindungsglied zwischen Lebenswissenschaften und Kreativwirtschaft. Forschung, Entwicklung und Anwendung haben mit dem GamesHub in Heidelberg einen neuen Anziehungspunkt für interdisziplinäre Kooperationen gefunden. Mit den kreativen Lösungen und Serious Games im Bereich der Prävention und Therapie bereichert der GamesHub das Startup-Ökosystem in Heidelberg und der Region.“
 
Wissenschaftsministerin Theresia Bauer erklärte: „Mit dem GamesHub Heidelberg haben wir den wichtigen Gründungs- und Wissenschaftsstandorts Heidelberg weiter gestärkt. Das bundesweit einzigartige Kooperationsprojekt verbindet Hochschulen und Einrichtungen mit Unternehmen aus der Gesundheits- und Gamesbranche und bietet neben Vernetzung die Möglichkeit, interdisziplinär innovative Anwendungen für den Gesundheitsbereich zu entwickeln und zu testen.“
 
Als motivierende Lernspiele und interaktive Anwendungen nehmen Serious Games, verbunden mit neuester Technik in den Bereichen Virtual und Augmented Reality, im Gesundheitssektor eine immer wichtigere Rolle ein. Hierin war sich die Expertenrunde bei der Stabübergabe einig. Der zugeschaltete internationale Neurologe und Wissenschaftler Prof. Albert Rizzo, Director of Medical Virtual Reality, Institute for Creative Technologies, an der University of Southern California zeigte in der Keynote außerdem konkrete Anwendungsbeispiele aus der therapeutischen Praxis. 

Das Team „OnkoMovement“ entwickelt ein Serious Game, das krebskranke Kinder mithilfe von Augmented Reality zu Sport- und Bewegungsübungen zur Krebstherapie motivieren soll. Kevin Keiner demonstriert das Spiel mithilfe einer AR-Brille.
Das Team „OnkoMovement“ entwickelt ein Serious Game, das krebskranke Kinder mithilfe von Augmented Reality zu Sport- und Bewegungsübungen zur Krebstherapie motivieren soll. Kevin Keiner demonstriert das Spiel mithilfe einer AR-Brille.

Start des GamesHub für Health / Life Science Heidelberg im Juli 2021

Im Juli 2021 eröffnete die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und die Hochschule der Medien Stuttgart gemeinsam mit der Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg, dem Technologiepark Heidelberg, der Universität Heidelberg und der SRH Hochschule Heidelberg den bundesweit einzigartigen GamesHub mit Fokus auf Serious Games in der Medizin- und Gesundheitsbranche in Heidelberg. Mit dem überregional ausstrahlenden Kooperationsprojekt werden die Stärken der Games-Branche im Land mit den Stärken des Health/Biotechnologie-Standortes Heidelberg verbunden. Im GamesHub Heidelberg entstehen zukunftsweisende Innovationen, die später in der Prävention, Therapie und Rehabilitation von Patienten oder in der Schulung des Pflege- und Ärztepersonals Anwendung finden. Gamestudios und junge Gamedesignerinnen und Gamedesigner aus den Hochschulen Baden-Württembergs bringen im Heidelberger GamesHub ihre Expertise ein, um kreative Lösungen für die Praxis zu entwickeln. Einrichtungen aus der Wissenschaft und Medizin profitieren mit Projekten im GamesHub von den Synergieeffekten und der Vernetzung mit der Startup-Szene vor Ort. Der GamesHub für Health/Life Science Heidelberg wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg als Projekt mit 110.000 Euro über das Medienimpulsprogramm des Landes gefördert.

Sprechen bei einer Podiumsdiskussion über Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Entwicklung von Serious Games für den Gesundheitsbereich (v.l.): Dr. Raoul Haschke (Universität Heidelberg), Prof. Benjamin Zierock (SRH Hochschule Heidelberg und Projektkoordinator im GamesHub), Barbara Stegman (living brain GmbH), Prof. Dr. Steffen P. Walz (diconium GmbH, Swinburne University of Technology) und Prof. Dr. Burkard Michel (Hochschule der Medien Stuttgart). Dr. Lars Riedemann (Universität Heidelberg) ist live zugeschaltet.
Sprechen bei einer Podiumsdiskussion über Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Entwicklung von Serious Games für den Gesundheitsbereich (v.l.): Dr. Raoul Haschke (Universität Heidelberg), Prof. Benjamin Zierock (SRH Hochschule Heidelberg und Projektkoordinator im GamesHub), Barbara Stegman (living brain GmbH), Prof. Dr. Steffen P. Walz (diconium GmbH, Swinburne University of Technology) und Prof. Dr. Burkard Michel (Hochschule der Medien Stuttgart). Dr. Lars Riedemann (Universität Heidelberg) ist live zugeschaltet.

Zweite Programmrunde des GamesHub Heidelberg

Nach den ersten drei Teams, die ihre Projekte von Juli 2021 bis März 2022 im GamesHub vorangetrieben haben, entwickeln ab 1. April 2022 vier neue Teams ihre Serious Games. Sie nutzen neun Monate lang Arbeitsplätze im Co-Working Space des Business Development Centers im Heidelberg Innovation Park (hip) und erhalten für ihre Projekte die nötige technische Ausstattung sowie finanzielle Förderung. Außerdem steht ihnen ein branchenspezifisches und passgenaues Coaching- und Schulungsprogramm durch den Projektkoordinator und das Partnernetzwerk zur Verfügung. Sie werden Teil des Start-up- und Kreativwirtschaftsnetzwerks in Heidelberg und Region und bekommen Möglichkeiten, sich mit den ansässigen Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu vernetzen. Für die neue Runde von April bis Dezember 2022 wurden vier neue interdisziplinäre Teams aus Forschenden, Unternehmen und Gamedesignerin ausgewählt:
 
Team 1: Lesemuffel-Club
Projekt: Weiterentwicklung einer gamifizierten Anwendung für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter zur Ritualisierung des Einschlafprozesses
 
Team 2: ARIES Laboratory, Universität Heidelberg und DELTA Soundworks
Projekt: Bewegungstraining mit Einsatz von immersiven Brillen und Exosuits sowie 3D Sound
 
Team 3: ZI Mannheim und i 42
Projekt: Spiel zur Behandlung von Wahrnehmungsverzerrungen und zum Üben von sozialen Fähigkeiten bei der Kommunikation
 
Team 4: Becure
Projekt: spielerische Anwendungen zur Bewegungsförderung im Rehabilitationsumfeld unter Nutzung von VR/Sensorik und KI
 
Weitere Informationen zum GamesHub für Health / Life Science Heidelberg erhalten Sie unter games-bw.mfg.de/gameshub-heidelberg
 
Weitere Informationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft unter www.heidelberg.de/kreativwirtschaft

Foto zum Download 1
Foto zum Download 2 
Foto zum Download 3

(Erstellt am 21. März 2022)

Info

Hallo liebe Nutzerin, hallo lieber Nutzer. Ich bin Lumi. Ich helfe dir gerne bei Fragen rund um unsere schöne Stadt Heidelberg weiter.

Ich bin eine sogenannte generative künstliche Intelligenz und arbeite mit einer Technologie namens ‚Large Language Model', kurz (LLM). Das bedeutet, dass ich auf der Grundlage einer Vielzahl von Daten und Informationen vortrainiert wurde und Antworten generieren kann.

Trotzdem kann es passieren, dass meine Antworten manchmal fehlerhaft und nicht perfekt sind. Das kann die folgenden Gründe als Ursache haben:

  1. Technische Limitierung: Obwohl ich eine neuartige Technologie bin, kann ich nicht immer die beste Antwort geben, weshalb ich auch noch regelmäßig optimiert werde.
  2. Kontextverständnis: Für eine gute und passende Antwort greife ich für mein Verständnis Ihrer Frage auf vorhandene Daten und ein Sprachmodell (LLM) zurück. Unsere Sprache ist komplex und vielschichtig, weshalb ich nicht immer den Kontext einer Frage richtig interpretiere.
  3. Aktualität: Ich bin als textgenerierendes System sehr gesprächig, aber manchmal fehlen mir tagesaktuelle Daten oder Informationen z.B. zu den neuesten Pressemitteilungen.
  4. Halluzination durch Informationslücke: Es kann vorkommen, dass ich Antworten generiere, die erfunden oder ‚halluziniert' sind. Das liegt daran, dass ich auf Basis von Wahrscheinlichkeiten eine Antwort ausgebe und nicht immer über die aktuellen und passendsten Informationen für Ihre Frage verfüge.

Falls du mit einer Antwort von mir unzufrieden bist, dann klicke bitte oben im Chat-Bildschirm auf das Reset-Symbol (↺) und formuliere deine Frage gerne anders.

Du kannst auch aktiv an meiner Verbesserung mithelfen und dich bei Fragen, Unklarheiten oder Verbesserungsvorschlägen zu Lumi direkt an digitales@heidelberg.de wenden.

Die Privatsphäre und der Schutz personenbezogener Daten sind für uns ausgesprochen wichtig. Für die Beantwortung werden keine personenbezogenen Daten benötigt. Bitte gebe deswegen auch keine sensiblen oder personenbezogenen Daten in den Chat ein.

Solltest du uns diese dennoch im Chatverlauf mitgeben, werden wir sämtliche Informationen vertraulich behandeln. Bitte beachte deshalb die Datenschutzhinweise und beachte bitte zudem die allgemeinen Datenschutzhinweise für die Nutzung der Webseiten der Stadt Heidelberg unter folgendem Link: Datenschutz.

Lumi wird kontinuierlich weiterentwickelt

×