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Kultur- und Kreativwirtschaft im Fokus der Sommertour von Martina Pfister

Besuch im Kreativwirtschaftszentrum DEZERNAT#16 und bei der Agentur Bildbrauerei

Bürgermeisterin Martina Pfister besuchte im Rahmen ihrer Sommertour ausgewählte Akteurinnen und Akteure der Heidelberger Kultur- und Kreativwirtschaft. Zunächst stand das Atelier von Juliana Kralik und Sam Rassy im städtischen Kreativwirtschaftszentrum DEZERNAT#16 auf dem Programm, anschließend das Büro der Agentur Bildbrauerei in der Bahnstadt. Ziel des Nachmittags war es, die Relevanz der Kultur- und Kreativwirtschaft für Heidelberg sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Stadtpolitik, Kreativszene und Öffentlichkeit zu stärken.

„Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist für Heidelberg zugleich Wirtschaftsfaktor, Ideenlabor und vielseitiges Gesicht der Stadt“, betont Bürgermeisterin Martina Pfister und ergänzt: „Kreative Unternehmen und freischaffende Künstlerinnen und Künstler prägen, wie wir unsere Stadt wahrnehmen, erzählen und weiterentwickeln. Das zeigt, wie wichtig diese Wirtschaftsbranche für eine zukunftsfähige Stadt ist und wie eng sie mit Kultur, Bildung und Wissenschaft verbunden ist.“

Im DEZERNAT#16 traf Martina Pfister zunächst auf die Illustratoren Juliana Kralik und Sam Rassy, die in ihrem Atelier an unterschiedlichsten Projekten zwischen Kunst und Gestaltung arbeiten. Die Kinderbuchillustratorin Kralik hatte im Jahr 2025 einen Überraschungserfolg mit ihrem Buch „Ein Einhorn namens Oktober“, das bereits in der 8. Auflage im Verlag ardEdition erschienen ist. Das Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum DEZERNAT#16 gilt als wichtiger Standort für die freie Kreativszene in Heidelberg: Hier finden sich Ateliers, Büros und Agenturen unter einem Dach, werden neue Formate erprobt und Kooperationen zwischen Kunst, Kultur, digitalen Angeboten und Unternehmen anderer Wirtschaftsbranchen angestoßen.

Bürgermeisterin Martine Pfister steht zwischen Illustrierenden Juliana Kralik und Sam Rassy.
Bürgermeisterin Martina Pfister (Mitte) spricht im DEZERNAT#16 mit den beiden Illustrierenden Juliana Kralik und Sam Rassy. (Foto: Stadt Heidelberg)

Anschließend besuchte die Bürgermeisterin die erfolgreiche Videoagentur Bildbrauerei. Mit kreativen und innovativen Kampagnen unterstützt sie Unternehmen und Institutionen dabei, ihre Inhalte zeitgemäß zu vermitteln. Die Bildbrauerei hat sich in den letzten Jahren von einer lokalen Videoproduktionsfirma zu einem sichtbaren Medienakteur der Rhein-Neckar-Region entwickelt. Ausgezeichnet mit einem German Web Award, der jährlich besonders kundenorientierte und gestalterisch überzeugende Web- und Online-Agenturen in Deutschland prämiert, steht die Agentur für hohe Kundenzufriedenheit und Videomarketing-Kompetenz. Im Gespräch mit Martina Pfister und der Geschäftsführer Luis Langner ging es um die Rolle kreativer Dienstleistungen für lokale Unternehmen, Standortmarketing und die Ansprache junger Zielgruppen.

Pfister machte deutlich, dass die Stadt Heidelberg die Kreativwirtschaft als eigenständigen und strategisch wichtigen Bereich versteht: „Wir brauchen kreative Köpfe, um gesellschaftliche Themen zu übersetzen, urbane Lebensqualität zu gestalten und Heidelberg als attraktiven Ort zum Leben und Arbeiten zu positionieren. Dazu gehört, dass wir Räume wie das DEZERNAT#16 stärken, erfolgreiche Agenturen sichtbar machen und gute Rahmenbedingungen für die Branche schaffen. Die Kultur- und Kreativwirtschaft leistet einen vielfältigen Beitrag zur Stadtentwicklung: Sie schafft qualifizierte Arbeitsplätze, zieht junge Fachkräfte an, fördert Innovation und trägt dazu bei, dass sich unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in der kulturellen Kommunikation der Stadt wiederfinden.“

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(Erstellt am 06. August 2026)

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