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Bürgermeister Schmidt-Lamontain packte bei der Baumpflege mit an

Auftakt der Sommertour 2026 im Jahnpark

Mit einem Praxistermin zur Baumpflege im Bereich Jahnpark/Römerbad im Stadtteil Neuenheim ist Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain, Dezernent für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität, am Freitag, 31. Juli 2026, in seine diesjährige Sommertour gestartet. An einer Platane zeigten Fachkräfte des Landschafts- und Forstamts, wie die Krone eines Großbaums kontrolliert und fachgerecht gepflegt wird. Schmidt-Lamontain begleitete die Arbeiten auf einer Hebebühne, führte unter fachlicher Anleitung kleinere Pflegeschnitte aus und nahm an einer Rettungsübung teil.

Zwei Mitarbeitende der Baumpflege arbeiten mit einer Hebebühne in der Krone eines großen Baumes.
Unter Anleitung von Philipp Rettke (Landschafts- und Forstamt. l.) führt Umweltbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (r.) von einer Hebebühne aus Pflegeschnitte an einer Platane im Bereich Jahnpark/Römerbad durch. (Foto: Philipp Rothe)

„Die Arbeit in der Baumkrone verlangt viel Erfahrung, handwerkliches Können und große Sorgfalt. Hitze und anhaltende Trockenheit setzen vielen Stadtbäumen zusätzlich zu. Eine fachgerechte Pflege ist deshalb umso wichtiger, damit sich die Bäume möglichst vital entwickeln können und zugleich die Verkehrssicherheit gewahrt bleibt,“ sagte Bürgermeister Schmidt-Lamontain.

Kronenpflege für vitale und verkehrssichere Bäume

Bei der Kronenpflege werden unter anderem Totholz sowie Äste und Triebe entfernt, die sich ungünstig entwickeln. Zudem wird das sogenannte Lichtraumprofil hergestellt: Äste, die in Wege oder Verkehrsflächen hineinragen, werden fachgerecht zurückgeschnitten. Entscheidend ist eine saubere Schnittführung, die richtige Auswahl der zu entfernenden Äste und ein geschultes Auge für die weitere Entwicklung der Krone. Ziel ist ein langfristig stabiler, vitaler und verkehrssicherer Baum.

Zwei Mitarbeitende führen Baumpflegearbeiten durch.
Aus rund drei Metern Höhe seilt sich Umweltbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain bei einer Rettungsübung unter Anleitung von Philipp Rettke (Landschafts- und Forstamt) aus dem Arbeitskorb der Hebebühne ab. (Foto: Philipp Rothe)

Die Arbeiten von einer Hebebühne aus stellen hohe Anforderungen an den Arbeitsschutz. Neben der persönlichen Schutzausrüstung kommt es unter anderem auf die sichere Befestigung im Arbeitskorb und einen kontrollierten Ein- und Ausstieg an. Für Notfälle müssen zudem geschulte Personen vor Ort sein. Bei einer entsprechenden Übung seilte sich Schmidt-Lamontain unter professioneller Anleitung aus rund drei Metern Höhe ab.

Rund 50.000 Stadtbäume werden regelmäßig kontrolliert

In Heidelberg wachsen rund 50.000 Stadtbäume – ohne Stadtwald und private Grundstücke. Das Landschafts- und Forstamt kontrolliert sie regelmäßig auf Vitalität, Stand- und Verkehrssicherheit, in der Regel alle neun Monate. Bei Auffälligkeiten kommen ergänzend technische Verfahren zum Einsatz. Aus den Ergebnissen leitet das Landschafts- und Forstamt notwendige Pflegemaßnahmen ab, etwa Kronenschnitte oder die Entfernung von Totholz.

Fotos zum Download

(Erstellt am 03. August 2026)

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