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Digitale Verwaltung: Stadt Heidelberg und Hochschule Ludwigsburg werden Partner

Die Stadt Heidelberg und die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg arbeiten künftig zusammen. Die Kooperation verbindet die praktische Umsetzungskompetenz der Stadt Heidelberg mit der wissenschaftlichen Expertise der Hochschule Ludwigsburg. In einer Absichtserklärung, die am 28. Januar 2026 unterzeichnet wurde, legen die beiden Partner das Ziel ihrer Zusammenarbeit fest: die digitale Modernisierung der Verwaltung voranzutreiben. Dazu gehören sowohl eine datenbasierte Bürgerkommunikation als auch die Analyse etablierter Prozesse, um diese im Rahmen neuer digitaler Arbeitsweisen zu verbessern. Durch Impulsvorträge, gemeinsame Projekte und wissenschaftliche Begleitung soll ein Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis gefördert werden.

Zwei Personen unterzeichnen eine Absichtserklärung.
Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner und die Rektorin der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, Dr. Iris Eliisa Rauskala, unterzeichneten am 28. Januar 2026 im Rathaus die Absichtserklärung. (Foto: Stadt Heidelberg)

„Heidelberg ist ein exzellenter Standort für Wissenschaft und Forschung. Auf dieser Grundlage setzen wir in der Verwaltung gezielt auf den Einsatz digitaler Technik, um Entscheidungen zu vereinfachen, Prozesse zu beschleunigen und unsere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stetig zu verbessern. Dank unserer neuen Kooperation mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg wird dieser innovative Ansatz künftig wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Von den Erkenntnissen profitieren wir in Heidelberg – und hoffentlich auch viele andere Kommunen im Land, die unserem Beispiel folgen“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner.

Dr. Iris Eliisa Rauskala, die Rektorin der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, ergänzt: „Die Vereinbarung mit der Stadt Heidelberg ist ein wichtiger Schritt, um unsere Rolle als Partnerin der kommunalen Praxis weiter auszubauen. Wir wollen gemeinsam Strukturen schaffen, in denen Theorie und Praxis noch enger verzahnt sind und aus denen nachhaltige Impulse für eine moderne und leistungsfähige Verwaltung hervorgehen. Dass dies heute KI und Digitalisierung umfasst, ist selbstverständlich. Wir freuen uns daher ganz besonders, mit unserem generalistischen Zugang alle Facetten des modernen Verwaltungsmanagements bereits in der Ausbildung abdecken zu können.“

Während einer Orientierungsphase entwickeln Studierende der Hochschule und Verwaltungsmitarbeitende gemeinsam ein konkretes Projekt, um Herausforderungen zu identifizieren und die digitale Transformation voranzutreiben. Die folgende Projektphase wird wissenschaftlich begleitet, um Erkenntnisse für künftige Kooperationen zu gewinnen. Die Zusammenarbeit ist als kontinuierlicher Prozess angelegt und wird durch regelmäßige Abstimmungsformate sowie eine wissenschaftliche Begleitung strukturiert und weiterentwickelt.

Das langfristige Ziel der Zusammenarbeit sind regelmäßige gemeinsame Forschungsprojekte, von denen die Studierenden der Hochschule ebenso profitieren wie die Mitarbeitenden der Verwaltung, und aus denen sich Best-Practice-Beispiele für andere Kommunen ableiten lassen. Im Vorfeld der Absichtserklärung fanden bereits erste Workshops und Austauschformate statt, sodass für April 2026 bereits die Ausschreibung erster gemeinsamer Fachprojekte geplant ist, die im Herbst dieses Jahres in die Umsetzung gehen sollen.

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(Erstellt am 03. Februar 2026)

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