MPI für Kernphysik nimmt neue Photovoltaikanlage in Betrieb

Stadt Heidelberg unterstützt mit Zuschuss

Das Max-Planck-Institut für Kernphysik (MPIK) hat am 26. Juni 2026 seine neue Photovoltaikanlage offiziell eingeweiht. Neben dem geschäftsführenden Direktor Prof. Dr. Klaus Blaum nahmen Sabine Lachenicht, Leiterin des Amts für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie, sowie Marc Massoth, Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft der Stadt Heidelberg, an dem Pressetermin teil.

„Die Umstellung von fossilen Brennstoffen auf nachhaltige Energieträger ist eine gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe“, sagte Prof. Blaum. „Als Institut können wir Dächer mit Modulen bestücken – für eine effiziente, ganzheitliche Lösung braucht es jedoch starke Partner. Wir danken der Stadt und allen Beteiligten für die Unterstützung bei der Planung und Realisierung. Die neue Anlage ist ein weiterer Baustein in unserer langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie.“ Das Institut erwartet mit der Anlage eine Jahresproduktion von etwa 134.000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom. Weitere Dachflächen sollen bereits in Kürze folgen.

Gruppe von Projektbeteiligten vor einer Photovoltaianlage.
Gemeinsame offizielle Inbetriebnahme der neuen Photovoltaik-Anlage beim Max-Planck-Institut für Kernphysik (von links): Prof. Dr. Ing. Markus Klaiber (Verwaltungsleiter MPIK), Luckas Nickus (Wirtschaftsenergiebeauftragter Stadt Heidelberg), Marc Massoth (Leiter Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft), Sabine Lachenicht (Leiterin Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie), Prof. Dr. Klaus Blaum (geschäftsführender Direktor MPIK) und Sebastian Hirsch (Leiter Haustechnik MPIK). (Foto: C. Föhr)

Die Stadt Heidelberg hatte bei der Planung und Realisierung unterstützt und die Umsetzung im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsförderung über das Förderprogramm „Rationelle Energieverwendung“ mit einem Zuschuss von 10.000 Euro gefördert. „Wir freuen uns, dass das MPI für Kernphysik mit seiner neuen PV-Anlage die installierte Leistung in Heidelberg erhöht und einen Anteil des Strombedarfs von Forschungsinstituten durch Erneuerbare Energien generiert und damit auf die gesamtstädtische CO₂-Bilanz einzahlt. Das MPI ist ein engagierter Partner im Klimastadtvertrag und bei diversen Nachhaltigkeitsprojekten“, sagte Sabine Lachenicht.

„Das MPI für Kernphysik zählt zu den herausragenden wissenschaftlichen Einrichtungen in Heidelberg. Forschungseinrichtungen und Unternehmen können mit PV-Anlagen einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung leisten. Die Stadt Heidelberg steht hierbei mit dem Wirtschaftsenergiebeauftragten gerne beratend zur Seite“, ergänzte Marc Massoth.

Der Wirtschaftsenergiebeauftragte Luckas Nickus, angesiedelt beim Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft sowie beim Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie, unterstützt Unternehmen bei der Energiewende und ist per E-Mail an luckas.nickus@heidelberg.de erreichbar. Zum 1. Juli 2026 wurde das Förderprogramm „Rationelle Energieverwendung“ reaktiviert: Nun können wieder Anträge für einen entsprechenden Zuschuss zu PV-Anlagen gestellt werden. Die Richtlinien sind online zu finden unter www.heidelberg.de/klimageld.

Mit der Inbetriebnahme und der kommunalen Förderung bekräftigen Stadt und Institut ihre enge Zusammenarbeit für Klimaschutz und eine nachhaltige Energiezukunft in Heidelberg.

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