Stadt verbessert ab 12. Juni 2025 den Rad- und Schulweg in der Friedrich-Ebert-Anlage weiter

Die Stadt Heidelberg setzt seit Donnerstag, 12. Juni 2025, in der Friedrich-Ebert-Anlage weitere Maßnahmen um, um die Verkehrssicherheit für Radfahrende und Fußgänger zu erhöhen. Die Stadt reagiert mit diesen Schritten auf Rückmeldungen aus der Bevölkerung und passt die Verkehrsführung an die tatsächliche Nutzung an. Ziel ist es, die Friedrich-Ebert-Anlage als wichtige Ost-West-Verbindung für den Rad- und Fußverkehr weiterzuentwickeln – mit klaren Wegen, sicheren Übergängen und möglichst konfliktfreier Nutzung für alle.

Klare Verkehrsführung: Einspurigkeit wird markiert

Der Fokus der aktuellen Maßnahmen liegt auf dem Abschnitt zwischen der Schießtorstraße und der Märzgasse – einem Bereich, der täglich auch stark von Schülerinnen und Schülern des Hölderlin-Gymnasiums genutzt wird.

Ab der Schießtorstraße ist die Friedrich-Ebert-Anlage einspurig befahrbar. Um dies klarer erkennbar zu machen und Regelverstöße zu vermeiden, baut die Stadt ab Freitag, 13. Juni 2025, auf beiden Seiten Verkehrsinseln. Damit soll verhindert werden, dass Autos in diesem Abschnitt weiterhin irrtümlich zweispurig fahren.

Mehr Platz und Sicherheit für Radfahrende

Zwischen Märzgasse und Sofienstraße wird eine neue Fahrradabstellanlage direkt auf der Fahrbahn eingerichtet. Sie reduziert die Straßenbreite um 1,80 Meter und sorgt so für mehr Übersichtlichkeit und geringere Fahrgeschwindigkeit. Gleichzeitig wird der Gehweg uneingeschränkt für den Fußverkehr frei, der bislang oft durch abgestellte Fahrräder häufig blockiert war.

Übergangslösung für Anwohnerparken

Solange das geplante neue Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Altstadt noch nicht gebaut ist, richtet die Stadt vorübergehend Pkw-Stellplätze entlang der Straße ein. Dafür werden wenig genutzte mobile Fahrradständer im Bereich des Parkbereichs für Handwerkerparkplätze sowie für Anwohnende entfernt. Damit stehen die Flächen den Anwohnenden vorübergehend wieder zur Verfügung.

Hintergrund

Die Stadt Heidelberg hat seit 2018 kontinuierlich in die Verbesserung der Radinfrastruktur entlang der Friedrich-Ebert-Anlage investiert. Bereits 2021 wurden die eigenständigen Radfahrstreifen zwischen Adenauerplatz, Friedrich-Ebert-Platz und Nadlerstraße umgesetzt und markiert, was die Verbindung zwischen Altstadt und Hauptbahnhof deutlich sicherer und komfortabler gemacht hat. Zudem wird die Plöck entlastet. Im Bereich des Hölderlin-Gymnasiums wurden die Gehwege verbreitert und das Parken auf Gehwegen untersagt, um die Schulwegsicherheit zu erhöhen. Die Maßnahmen sind Teil der Heidelberger Rad-Offensive und der neuen Radstrategie 2030, die den Radverkehr als zentrales Element der städtischen Mobilität weiter stärken soll.

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