Zu sehen ist die Hauptstraße in Heidelberg mit Blick von der Hausnummer 75. Der Blick geht auf das Hotel Perkeo, zur Heiliggeistkirche. Die Straße ist anlässlich der Reichsfestspiele 1935 mit Hakenkreuzfahnen geschmückt.
Stadtarchiv / Alfred Rupp
Aufnahme von sowjetischen Zwangsarbeitern bei der Firma Fuchs Waggon im Jahr 1944. Unter den Instrumentespielern sind möglicherweise einige der im August 1944 erhängten Arbeiter.
Stadtarchiv
Fotographie der Ehrenbürgerurkunde für Reichskanzler Adolf Hitler. Sie wurde am 23. Mai 1933 verliehen.
Stadtarchiv
Kundgebung zum 1. Mai 1933 auf dem Universitätsplatz. Am Rednerpult steht NSDAP Stabsleiter Hermann Röhn. Rechts daneben befinden sich der neue Heidelberger Polizeidirektor Otto Henninger und OB Dr. Carl Neinhaus. Neinhaus soll hier seinen Eintritt in die NSDAP öffentlich erklärt haben. Das Bild erschien im "Heidelberger Fremdenblatt" am 10. Mai 1933.
Stadtarchiv / Hans Lossen
Aufnahme vom Alten Bahnhof von 1937. Zu sehen ist der Bahnhofsvorplatz mit dem Banner "Arbeit gibt Brot".
Stadtarchiv / Max Herzberg
Abgebildet ist eine Postkarte mit der Ansicht vom Schloss und der Stadt Heidelberg (1936 bis 1945). Am Himmel ist ein Hakenkreuz als Sonne zu sehen. Die Postkarte hat die Aufschrift: "Die Volksgemeinschaft" Heidelberg, "Schloss und Stadt Heidelberg im Zeichen des erwachenden Deutschland".
Stadtarchiv
Einzug der Wehrmacht in die Entmilitarisierte Zone. Oberbürgermeister Dr. Carl Neinhaus (rechts) begrüßt die Truppen. Links ist der Truppenkommandierende Generalmajor Ritter Eugen von Schobert [13. März 1883 Würzburg bis 12. September 1941 bei Nikolajew] zu sehen. Beide stehen im offenen Auto vor dem Rathaus. Das Foto erschien in der Zeitung "Heidelberger neuesten Nachrichten" (HNN) am 9. März 1936.
Stadtarchiv / Alfred Rupp
Einweihung des Thermal Schwimmbads mit Oberbürgermeister Neinhaus am 30. Juli 1939.
Stadtarchiv
Der Heidelberger NSDAP-Kreisleiter Wilhelm Seiler (1934-1945, Bildmitte in Uniform) und der badische Innenminister Karl Pflaumer (1933-1945, links daneben, zuvor 1930-1933 NSDAP-Stadtrat in Heidelberg) empfangen eine rumänische Delegation vor dem Rathaus. Beide waren an der Umsetzung von lokalem und regionalem NS-Unrecht führend beteiligt.
Stadtarchiv / Herbert Bachmann
Karl Menges, Heidelberger Stadtrat (1920-1933, 1947-1948) und städtischer Mitarbeiter im Tiefbauamt. 1933 betrieben die nationalsozialistischen Stadträte mit der Stadtverwaltung die Entlassung des exponierten Sozialdemokraten.
Zeitungsartikel aus der Heidelberger Volksgemeinschaft mit Bericht über einen "Sondertransport mit ausgewiesenen Ostjuden". Der Zug hatte einen Halt im Heidelberger Hauptbahnhof, Bahnsteig 4. "Auch Heidelberger Ostjuden abgeschoben". Der Artikel erschien in der Zeitung Heidelberger Volksgemeinschaft am 29. Oktober 1938.
Stadtarchiv / Herbert Bachmann
Die abgebildeten Häuser gehörten zur sogenannten Wichernsiedlung, oder Wichernkolonie, in der während der NS-Zeit "Asoziale" und Sinti unfreiwillig untergebracht und bewacht wurden. Die Aufnahme zeigt die Hofseite der Gebäude 33-37 in der Industriestraße (September 1937).