Literaturschals aus Heidelberg und Ouagadougou

Kunsthandwerk trifft Poesie

Prototyp Literaturschal
Literaturschal - Muster

Ein Schal, zwei UNESCO-Kreativstädte, zehn einzigartige Texte: Die UNESCO City of Literature Heidelberg und die UNESCO City of Crafts and Folk Art Ouagadougou präsentieren gemeinsam ein besonderes interdisziplinäres Kooperationsprojekt: handgefertigte Literaturschals, die Kunsthandwerk und Literatur auf einzigartige Weise miteinander verbinden.

Die Baumwollschals werden in Ouagadougou von Hand gewebt, mit traditionell aus Baumrinde hergestellten Farben bemalt und anschließend von Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern handbeschrieben. Gefertigt werden sie unter fairen Arbeitsbedingungen und im Sinne der „Fair Culture Charta“ der UNESCO. Auf jedem Schal ist ein Kurztext einer Heidelberger Autorin oder eines Heidelberger Autors in deutscher und französischer Sprache zu lesen.


Verkauf auf dem Afrika-Markt am 4. und 5. Juli 2026 

Fünf der an der Herstellung beteiligten Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker aus Ouagadougou reisen zum Afrikamarkt nach Heidelberg (Marlene-Dietrich-Platz) und geben vor Ort Einblicke in ihre Arbeit. Die Schals erscheinen in einer limitierten Auflage von jeweils 10 Exemplaren und können direkt am Stand erworben werden. Darüber hinaus sind am Stand weitere kunsthandwerkliche Produkte aus Ouagadougou zu entdecken, die ebenfalls gekauft werden können. Zudem findet am Sonntag, dem 5. Juli, um 12:30 Uhr ein Podiumsgespräch mit den Beteiligten des Projekts statt.

Die Schals erscheinen in einer limitierten Auflage von insgesamt 100 Exemplaren und kosten 60 Euro pro Stück. 

Filmische Einblicke in die handwerkliche Fertigung

Literaturschals und Kunsthandwerk aus Ouagadougou auf dem Afrikamarkt am 4. und 5. Juli

Afrikamarkt 2024: Ramde Harouna (Foto: Sabine Arndt)
Foto: Afrikamarkt 2024: Ramde Harouna (Foto: Sabine Arndt)


Im Rahmen des Afrikamarktes, der auf dem Gelände des Karlstorbahnhofs (Marlene-Dietrich-Platz) stattfindet, wird es einen gemeinsamen Stand der UNESCO City of Literature Heidelberg und der UNESCO City of Crafts and Folk Art Ouagadougou geben.

Neben den Schals werden auch Artefakten der auf Bronze- und Kupferskulpturen spezialisierten UNESCO-Kreativstadt Ouagadougou präsentiert.
 
Fünf der am Produktionsprozess beteiligten Kunsthandwerkerinnen und -handwerker aus Ouagadougou reisen zudem zum Afrikamarkt nach Heidelberg an und stehen vor Ort für Fragen und Gespräche zur Verfügung. 

Am Sonntag, dem 5. Juli 2026, findet um 12:30 Uhr ein Podiumsgespräch mit den Beteiligten des Projekts statt.

Die Schals erscheinen in einer limitierten Auflage von insgesamt 100 Exemplaren und kosten 60 Euro pro Stück. 

Kurztexte

Kurztexte aus Heidelberg

Jeder Schal trägt eines der folgenden Kurzgedichte, jeweils in deutscher und französischer Sprache

Die Geschichte hinter dem Projekt

Schalübergabe auf Mondiacult-Konferenzt
Schalübergabe auf Mondiacult-Konferenz
Afrikamarkt 2024: Podiumsdiskussion (Foto: Sabine Arndt)
Afrikamarkt 2024

Entstehungsgeschichte des Kooperationsprojekts
 
Anlässlich des Afrikamarkts 2024 war Ramde Harouna, Focal Point der City of Crafts and Folk Art Ouagadougou, nach Heidelberg gereist, um seine Kollegin Dr. Andrea Edel zu besuchen. Während dieser Tage entwickelten Ramde Harouna und Andrea Edel gemeinsam das Projekt der Literaturschals.

Der erste Prototyp eines Literaturschals aus der Koproduktion der beiden UNESCO-Kreativstädte Heidelberg und Ouagadougou wurde auf der UNESCO-Weltkulturkonferenz „Mondiacult“ in Barcelona im Oktober 2025 von Lutz Moeller (Stellvertretender Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission), Dr. Andrea Edel (Focal Point der UNESCO City of Literature Heidelberg) und Toussaint Djongo (Repräsentant der UNESCO City of Crafts and Folk Art Ouagadougou) präsentiert.
 
Die Produktion der nun exklusiv für die UNESCO-Literaturstadt gefertigten Baumwollschals ist Mitte April 2026 in Ouagadougou angelaufen. Alle am Arbeitsprozess beteiligten Künstler und Künstlerinnen wurden adäquat honoriert, wie es der UNESCO-Charta „Fair Culture“ entspricht, die 2025 auf Initiative der Deutschen UNESCO-Kommission international veröffentlicht und implementiert wurde. Die UNESCO City of Literature Heidelberg zählt zu den ersten Unterzeichnenden der Charta.

Die Autorinnen und Autoren

Miriam Calista Henri Hirt Gerhild Michel
Ralph Dutli Barbara Imgrund Sofie Morin
Urs Heftrich Manfred Metzner Ingeborg von Zadow
Philipp Herold    
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