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Wege aus der Krise: Oberbürgermeister Würzner sprach mit Hoteliers, Gastronomen und Einzelhändlern

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner im Gespräch im Geschäft Wolkenseifen in der Heidelberger Altstadt. (Foto: Stadt Heidelberg)
Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner im Gespräch im Geschäft Wolkenseifen in der Heidelberger Altstadt. (Foto: Stadt Heidelberg)

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner besuchte gemeinsam mit Marc Massoth, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft – stellvertretend für viele betroffene Läden und Dienstleister – das Bekleidungsgeschäft Freudenhaus, das Kosmetikgeschäft Wolkenseifen und den Barber-Shop in der Altstadt. Die Betriebe erhielten zugleich jeweils 50 Schutzmasken und Handdesinfektionsmittel geschenkt – eine Unterstützung, die die Wirtschaftsförderung in den vergangenen Wochen allen Einzelhändlern und Friseuren angeboten hatte. Zusammen mit Mathias Schiemer, Geschäftsführer von Heidelberg Marketing, sprach Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner zudem im Hotel Europäischer Hof, im Café Strohauer und im Art Hotel über die Sorgen und Perspektiven von Heidelberger Hoteliers und Gastronomen.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner: „Die Corona-Pandemie stellt viele Betriebe in unserer Stadt vor enorme Herausforderungen. Ich freue mich, dass die Landesregierung nach der Wiedereröffnung von Geschäften und Friseursalons auch Hoteliers und Gastronomen eine konkrete Öffnungsperspektive aufgezeigt hat. Wir stehen in dieser schwierigen Zeit an der Seite unserer Betriebe und unterstützen sie intensiv über unsere Wirtschaftsförderung und Heidelberg Marketing. Wir wollen gemeinsam mit den Händlern weitere Anreize schaffen, damit die Menschen wieder verstärkt in Heidelberg einkaufen gehen. Zudem stehen wir im Austausch mit Nachbarstädten, wie wir künftig nach und nach wieder mehr deutsche Touristen nach Heidelberg und in die Region ziehen können. Eine starke Wirtschaft und eine attraktive Innenstadt sind für Heidelberg sehr wichtig.“

Bei den Gesprächen erläuterten die Betriebe auch, wie sie mit neuen Angeboten die Folgen der Krise abmindern konnten – beispielsweise durch digitale Shops und Bestellmöglichkeiten im Einzelhandel oder Take-Away-Angebote in der Gastronomie.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner besuchte Heidelberger Gastronomen (Foto: Stadt Heidelberg)
Im Gespräch mit Branchenvertretern (Foto: Stadt Heidelberg)

Land: Öffnung von Gaststätten seit 18. Mai, in der Hotellerie voraussichtlich ab 29. Mai

Geschäfte dürfen nach Vorgaben des Landes Baden-Württemberg seit dem 20. April wieder geöffnet sein, Friseure seit dem 4. Mai, andere Dienstleistungsbetriebe wie Massage-, Kosmetik-, Nagel-, Tattoo- und Piercingstudios seit dem 11. Mai, Gaststätten seit dem 18. Mai – jeweils unter strengen Hygienevorgaben. In einem weiteren Schritt sollen voraussichtlich ab dem 29. Mai Hotels und weitere Beherbergungsbetriebe folgen.

30.000 Schutzmasken kostenfrei an Geschäfte und Friseure

Gespräch im Art Hotel Heidelberg (Foto: Stadt Heidelberg)
Gespräch im Art Hotel Heidelberg (Foto: Stadt Heidelberg)

Die städtische Wirtschaftsförderung steht Heidelberger Betrieben als Ansprechpartner für Fragen zur Seite. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sie bereits mehr als 1.000 Betriebe, Einzelhändler, Gastronomen, Hoteliers und Dienstleister in Heidelberg beraten. Heidelberger Betriebe und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte können unter www.wirtschaftsfoerderung.heidelberg.de weiterhin Masken und Handdesinfektionsmittel zum Selbstkostenpreis bestellen. Für Nachfragen steht die Wirtschaftsförderung unter der E-Mail-Adresse wirtschaftsfoerderung@heidelberg.de und der Telefonnummer 06221 58-30000 zur Verfügung.

Die Wirtschaftsförderung freut sich über die ersten Lockerungen für die Betriebe. Der Einzelhandel und auch die Friseure sind sich ihrer Verantwortung bewusst und legen großen Wert auf die Einhaltung der Hygienevorschriften. Da deren Umsätze noch sehr weit von der Normalsituation entfernt sind, appelliert der Handel an Bürger, in Heidelberg einzukaufen um den hiesigen stationären Handel zu unterstützen. Damit die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können, hat die Stadt Schutzmasken und Desinfektionsmittel verteilt und Informationsmaterialien und Plakate zur Verfügung gestellt.