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Corona-Schutz aus Heidelberg - Unternehmen stellen Produktion um

Firma Oswald produziert FFP2-Masken

Informationsaustausch über den Einstieg in die Maskenproduktion bei der Firma Oswald (von links): Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und die Geschäftsführer Peter und Thomas Oswald. (Foto: Stadt Heidelberg)
Informationsaustausch über den Einstieg in die Maskenproduktion bei der Firma Oswald (von links): Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und die Geschäftsführer Peter und Thomas Oswald. (Foto: Stadt Heidelberg)

Der Bedarf an Schutzmasken ist aufgrund der Corona-Pandemie vor allem im Gesundheitssektor groß. Hochwertige Masken sind derzeit allerdings nur schwer in großen Mengen erhältlich. Die Produktion erfolgt meist in Asien. Die Stadt Heidelberg setzt sich dafür ein, dass auch Unternehmen in der Region in die Herstellung von Schutzmasken einsteigen, um die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten reduzieren zu können.

Das Heidelberger Unternehmen Oswald Friseurbedarf & Kosmetik geht diesen Schritt und wird in Kürze am Standort Heidelberg in großer Stückzahl FFP2-Masken produzieren. Während eines Gesprächs am Mittwoch, 29. April 2020, bei Oswald in der Bahnstadt haben sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, sowie Marc Massoth, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft, bei den Geschäftsführern Peter und Thomas Oswald über die Pläne informiert.

Die Protect-Serie von Autz und Herrmann: Made in Heidelberg

In der Corona-Krise ist gerade in Bereichen mit Kundenkontakt ein ausreichender Schutz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig. Aus diesem Grund hat die Firma Autz + Herrmann mit Sitz in der Heidelberger Weststadt schnell und flexibel reagiert. Eigentlich ist das Unternehmen in der Welt hochspezialisierter Blechanwendungen zu Hause – mit Kunden aus aller Welt, z. B. in der Druck- oder Werkzeugmaschinenindustrie.

Nun hat der mittelständische Betrieb sein Know-how und seine Erfahrung aus 111 Jahren genutzt, um in kürzester Zeit eine ganze Protect-Serie von Corona-Schutzscheiben zu entwickeln. Dank seiner Anlagen mit eigener Lackiererei verfügt das Unternehmen über die nötigen Kapazitäten, um die Serie von Schutzscheiben sofort zur Verfügung stellen zu können. Der Virenschutz mit einer Stahlblech-Unterkonstruktion und der Scheibe aus kratzfestem Polycarbonat – im Hygienic Design – kann schnell und ohne bauliche Veränderungen im Kundenbereich eines Geschäfts, einer Bank oder Apotheke aufgestellt werden. Weitere Corona-Schutzprodukte wie ein Sicherheits-Spender für Desinfektionsmittel und einfach zu montierende Klemmscheiben für Tische in Gastronomie und Hotellerie sind ebenfalls verfügbar.

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